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Spezialprozessor für künstliche Intelligenz
» 08.09.2006, 15:10 » der_michael

Nach Sound-, Grafik- und Physikkarten kommt jetzt ein Prozessor der evetuell auf KI-Karten eingesetzt werden kann, um die Berechnungen für künstliche Intelligenz zu erleichtern.



Nachdem die letzen Berichte über Ageias PhysX-Chip nun schon längst niemanden mehr in helle Aufregung versetzen, erscheint eine neue Firma mit dem Namen "Aiseek". Diese hat sich auf die Fahne geschrieben, einen Prozessor zu entwickeln, der die Berechnungen für künstliche Intelligenz beschleunigen und erleichtern soll.

Dabei sollen zum Beispiel Wegfindungsroutinen 100x schneller Arbeiten als bisherige Softwarelösungen, die noch von der CPU ausgerechnet werden. Die Architektur des Chips soll speziell darauf ausgelegt sein.

Branchenauskenner zweifeln an der Notwendigkeit einer solchen Lösung. Zur Zeit befinden wir uns ja in der Phase, in der verstärkt Mehrkernprozessoren auf dem Markt erscheinen. Und kurz nachdem sich die Zweikern-Prozessoren etabliert haben wird es auch Vierkern-Recheneinheiten geben. Spätestens dann könnten solche AI-Spezialprozessoren überflüssig sein, da es genug Kerne gibt die sich um derartige Berechnungen kümmern können.

Ausserdem bleibt abzuwarten, was von den vollmundigen und blumigen Versprechungen der Entwickler übrig bleibt. Wir erinnern uns nur zu genau an die enttäuschenden Ergebnisse, welche die hochgelobten Physikbeschleuniger bei ihrer Markteinführung abgeliefert haben.

Hersteller: aiseek.com - Demo Videos
Artikel: Golem.de - GameStar.de - arstechnica.com
» Kommentare (4)

Kommentare

 » #1: Befaro schrieb am 08.09.2006 um 22:34

alles klar *nixversteh*

 » #2: Scream[AUT] schrieb am 09.09.2006 um 10:59

Das wird wahrscheinlich dasselbe wie bei der Pyhsikkarte.

Aber mal sehen was es bringt...

 » #3: Steltek schrieb am 09.09.2006 um 23:01

Grafik, Sound, Physik, "gamer-Netzwerkkarte", AI ... Da braucht man ja bald fuer jeden Mist 'ne Spezialkarte. Ich seh schon die "Installerkarte" (beschleunigt das Entpacken der Daten von CD), die "Inputkarte" (beschleunigt Maus, Tastatur und Joystick/Gamepad Abfragen) und die "Savegamekarte" (mit on-board solid-state Speicher fuer schnelleres Ablegen der Spielstaende).

 » #4: der_michael schrieb am 10.09.2006 um 09:32

Hm, Steltek, da sollte man sich schnell um Patente kümmern

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