Greetings from Johannesburg (Johannesbrunn, Bayern)
» 14.03.2009, 15:21 » stein
Das gamer-FM Team meldet sich vom Gamers-Congress.
Eine schicke kleine 140 Mann Party, auf der die zentralen Elemente einer LAN noch die Hauptrolle spielen. Dinge wie „Wer wird Bärbonär“, Tastaturenweitwurf Meisterschaften, Flunkyball oder Karaoke turniere stehen hier nicht in der Gunst der Teilnehmer, nein in der Tiefe Bayerns schätzt man das gemeinsame Spielen von Computerspielen und den Tausch von freier Software noch sehr.
Alles in allem fühlen wir uns hier sehr wohl, doch sehen ganz sicher nicht alles durch die rosane Brille. Es fehlt uns ein wenig an Platz, die vorgeschriebenen Zwischenräume zwischen den Stuhlreihen werden hier ganz sicher nicht eingehalten und auch an einer Begrüßung der Teilnehmer hat es gemangelt. Stattdessen gab es ein „wir sind keine Killerspieler“-briefing und eine dezente Einweisung in den Hauptevent am Samstag „DAS FERNSEHEN KOMMT“ Genauer gesagt die Stern-TV Redaktion hat sich angemeldet. Selbstverständlich lassen es sich die Orgas da nicht nehmen den Ruf der Gamerszene wiederherzustellen und raten all den „hässlichen“ davon ab sich vor die Kamera zu stellen. Naja hoffen wir das Beste.
Natürlich haben wir nicht nur Kritik zu üben. Was wir sehr toll finden und so auch noch auf keiner LAN gesehen haben ist das Cateringsystem. Man zahlt am Tresen einen Betrag X ein und kann dann über das Intranet aus der Reichhaltigen Karte wählen. Der Clou des ganzen: Eine (hoffentlich volljährige) Bedienung serviert die bestellten Getränke oder Snacks direkt am Sitzplatz. Nicht verbrauchtes Guthaben kann selbstverständlich wieder ausbezahlt werden. Das finden wir toll! Auch gefällt uns die Atmosphäre – es fehlt zwar das von uns als Gesellschaftsmenschen geliebte „Foyer“, wo man gemütlich beim Bier zusammensitzt und sich unterhält – aber an sich ist es hier sehr gemütlich.
Die Turniere laufen so wie es den Anschein macht reibungslos, es gibt keine streitsüchtigen Progamer die um jeden Punkt streiten und auch keine besoffenen Ausnahmefälle.
Alles in allem fällt unser Fazit positiv aus, sofern es uns möglich ist werden wir uns im September die nächste Ausgabe eine Nummer grösser wieder zu Gemüte führen.
Achja, wir hoffen allerdings, dass wir dann nicht nachts um 3 Uhr über schlecht beleuchtete Dorfstraßen schlendern müssen, um zu unserem Schlafplatz zu kommen ^^
An scheen gruas aus Johannesbur.. brunn
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